Die Tinte ist trocken – Danny Djalek unterschreibt Vertrag

Danny Djalek und zweiter DJK Vorstand Peter Sternecker

Was bereits vor Weihnachten offiziell verkündet worden ist, ist nun auch in schriftlicher Form besiegelt. Danny Djalek hat seinen Vertag bei der SV-DJK Unterspiesheim für den Trainerposten ab der Saison 2022/2023 unterschrieben.

„Nach nur einem Gespräch hat sich Unterspiesheim für mich persönlich als beste Option herausgestellt“, so Djalek. In die gleiche Kerbe schlug der DJK Verantwortliche Sebastian Friedl „Es hat nicht lange gedauert, bis wir uns gegenseitig voneinander überzeugt hatten. Nun sind wir sehr froh, dass wir mit Danny einen erfahrenen Trainer an Land gezogen haben, der die Mannschaft auch auf dem Platz als Spieler enorm verstärkt.“

In der Tat. Djalek kann in seiner fußballerischen Karriere auf einen großen Erfahrungsschatz und einige Erfolge zurückgreifen. Nach den ersten Gehversuchen in Fußballschuhen beim TSV Heidenfeld zog es ihn recht schnell zum 1.FC Schweinfurt 05. Dort durchlief er quasi alle Jugendmannschaften und gewann unterfränkische Meisterschaften im Abo. Größtes Erfolgserlebnis im Schnüdel Trikot war die B-Jugend Vizemeisterschaft in der Bayernliga. Auch im Herrenbereich fasste Djalek schnell Fuß und entwickelte sich bei all seinen Stationen zum absoluten Leistungsträger im zentralen Mittelfeld. In der Bezirksliga angefangen sammelte er in den Folgejahren bei Vereinen wie Euerbach oder Bergrheinfeld über 200 Landesligaspiele. Derzeit trainiert Djalek mittlerweile im fünften Jahr seinen Heimatverein, den TSV Heidenfeld mit dem Höhepunkt, den Aufstieg in die Kreisliga.

Danny Djalek unterschreibt neues Arbeitspapier

Ob Djalek in der neuen Saison mit seinem zukünftigen auf seinen aktuellen Verein trifft, ist noch offen. Der TSV Heidenfeld wird mit der DJK Hirschfeld fusionieren und in der Bezirksliga starten. Für Unterspiesheim verlief die Saison bisher eher weniger zufriedenstellend. Nach einer schwachen Anfangsphase hat sich die Mannschaft zwar stabilisiert, verzeichnete allerdings in der letzten Woche vor Weihnachten zwei äußerst unglückliche Niederlagen in der Nachspielzeit. Dazu muss angefügt werden, dass die Mannschaft in den letzten Jahren einen enormen Umbruch bewältigt hat. Viele junge Spieler sind aufgerückt und mussten sofort an die Bezirksliga herangeführt werden. Gleichzeitig gehen nun langjährige Säulen der Mannschaft, wie Sven Gehring, Sebastian Nunn oder Thomas Engert mit den Senioren der Unterspiesheimer auf die Jagd der Bayerischen Meisterschaft und helfen nur bei Personalmangel in der Ersten Mannschaft aus. Dazu musste man vor der Saison den Abgang von Eigengewächs Martin Seubert verschmerzen. Nichtsdestotrotz, Unterspiesheim ist so etwas wie der Dauergast in der Bezirksliga Ost. Keine Mannschaft in der aktuellen Runde spielt länger Bezirksliga oder höher als der Dorfverein, der in der Saison 2007/08 den Sprung von der Kreisliga schaffte. Somit bleibt abzuwarten wie die Saison zu Ende geht.

Doch eines ist sicher, der Kader beim ehemaligen Landesligisten bleibt nahezu komplett erhalten. Ältere Spieler mit jeweils über 10 Jahren Bezirksligaerfahrung, wie Alexander Heim, Johannes Nunn und Johannes Brendler werden weiter zur Verfügung stehen, ebenso werden Andreas Brendler und die Seniorenspieler auf Abruf bereitstehen. „Mit dem Kern und der Struktur des Kaders bin ich zufrieden“, so der neue Trainer. Denn auch im Mittelbau der Altersstruktur wird es keine Abgänge geben. So bleiben mit Thomas Sternecker, Florian Nunn, Patrick Wolf, Maxi Schneider, Jan Meschede, Jano Lutz und Samuel Graf, nur um einige zu nennen, bereits aktuelle und künftige Führungsspieler an Bord. Dazu sollen die vielen jungen Spieler um Tom Wiederer, Bastian Haller, Moritz Feldner, Tizian Hänsch oder dem Senkrechtstarter der Saison, Simon Dünninger den nächsten Schritt machen. Einziges Fragezeichen bleibt hinter dem langjährigen Kapitän der Mannschaft Christoph Pickel. „Wir arbeiten intensiv daran, ihn vom Verbleib zu überzeugen. Er war immer eine Stütze und Wortführer im Team, den wir unbedingt halten wollen“, so ein Mannschaftsinterner. Sicher dagegen darf sich das Publikum schon ab der Rückrunde wieder auf Zaubermaus Steffen Rose freuen. „Bleibt zu hoffen, dass er von Verletzungen verschont bleibt und wieder den alten Spaß am Zocken findet“. Bis zum Saisonende wird das Trainerduo Sebastian Brendler und Patrick Leibold den Umbruch weiter vorantreiben. Speziell Leibold hat immer daran geglaubt, den Umbruch zu schaffen und konnte nach der letzten Saison DJK-Urgestein Sebastian Brendler ins Team holen, nachdem Dominik Seufert überraschend schnell nach nur einer Spielzeit weiterzog. Ebenso werden weiterhin Axel Seidler und Chris Göpfert zum Trainerstab gehören.

Danach liegen dann große Hoffnungen in Djalek, die Mannschaft weiterzuentwickeln und neues Feuer zu entfachen. Immerhin war der mittlerweile in Unterspiesheim lebende Trainer schon einige Male bei seinem zukünftigen Verein auf dem Platz gestanden. Zwar immer als Teil der Gastmannschaft, dennoch sind die Erinnerungen geblieben, „auswärts in Unterspiesheim spielt keine Mannschaft gerne, das sind immer enge und hitzige Duelle. Es ist ein fußballverrücktes Dorf, die Zuschauer kennen jeden Spieler persönlich und peitschen sie dementsprechend an. Da kann es heiß hergehen.“ Neben der „großartigen Infrastruktur des Vereins mit vier Rasenplätzen und einer Zweifachturnhalle“ freut sich Djalek darauf, mit frischem Wind das „Potential aus der Mannschaft herauszukitzeln und die Zuschauer in Zukunft auf seiner Seite zu haben.“

Der erste Schritt der zukünftigen Zusammenarbeit lief bereits sehr vertrauensvoll, als sich beide Seiten vor Weihnachten mündlich das Wort gaben und erst nach Weihnachten den Vertrag schriftlich fixierten.

Ein Gedanke zu „Die Tinte ist trocken – Danny Djalek unterschreibt Vertrag

  1. Als geborener Unterspiesheimer (Jahrgang1940) und damals Nachbar vom legendären „Schöasters“ Richard verfolge ich jetzt noch aus München mit Freuden die Entwicklung des SV DJK. Ich würde mich sooo freuen, wenn wieder der Klassenerhalt geschafft wird. Doch auch wenn`s heuer nicht klappen solle wäre auch die Kreisklasse respektvoll. In meiner Kindheit war es die untere C-Klasse beim „Marklouch“!!! Überwältigend ist auch die DJK Sporthalle.

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